Steigende Arbeitslosenquote unter Akademikern
Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist das dritte Jahr in Folge gestiegen. Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA), über die das wirtschaftsmagazin Capital berichtet, zeigen, dass die Quote im Jahr 2022 bei 2,2 Prozent lag, 2023 auf 2,5 Prozent stieg, 2024 bei 2,9 Prozent und 2025 schließlich 3,3 Prozent erreichte.
Regionale Unterschiede
Am höchsten war die Arbeitslosigkeit unter Akademikern in berlin mit 5,6 Prozent. Die niedrigsten Zahlen meldeten Baden-Württemberg und Hessen mit jeweils 2,6 Prozent.
Ursachen und Einschätzungen
Die BA nannte die angespannte wirtschaftliche Lage als einen grund für die steigende Arbeitslosigkeit unter Akademikern. Martina Musati, Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit Baden-Württemberg, erklärte: „Ein Hochschulabschluss bietet nach wie vor eine sehr gute Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, allerdings in Krisenzeiten wie diesen keinen allumfassenden Schutz.“
Vergleich der Arbeitslosigkeitsdauer
Trotz der steigenden Arbeitslosenquote sind akademiker im Schnitt kürzer ohne Job.Die durchschnittliche Dauer ihrer Arbeitslosigkeit betrug 2025 der BA zufolge 267 Tage. Beruflich Qualifizierte waren 491 Tage arbeitslos, Personen ohne berufliche oder akademische Qualifikation sogar 557 Tage.
Gesamtarbeitslosigkeit in deutschland
im Jahr 2025 waren in Deutschland durchschnittlich 2.948.092 Menschen arbeitslos, was einer Quote von 6,3 Prozent entspricht.Darunter befanden sich 335.397 Hochschulabsolventen.











