Wolf greift Frau in Hamburg-Altona an
Am Montagabend hat ein Wolf in Hamburg-Altona eine Frau angefallen und ins Gesicht gebissen. Der Vorfall ereignete sich, als versucht wurde, das Tier aus einer mit Automatiktüren gesicherten Passage zu befreien.
Forderungen des Deutschen Jagdverbandes
Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), fordert nach dem Vorfall drastische Konsequenzen. Der Wolf wurde ohne Betäubung gefangen und vorläufig im Wildgehege Klövensteen in Rissen untergebracht. Dammann-Tamke erklärte in der „Bild“ (Mittwochausgabe), dass der Wolf entweder eingeschläfert oder mit einem Sender ausgewildert werden solle.
Politische Verantwortung
„Die Verantwortung liegt jetzt bei der Politik, zu entscheiden, was passiert“, sagte Dammann-Tamke. Ein Wildtier in Gefangenschaft zu halten, sei aus Tierschutzgründen keine Option. Sollte der Wolf wieder ausgesetzt werden, fordert der DJV ein Senderhalsband. bei weiteren Auffälligkeiten müsse gehandelt werden, was laut „Bild“ die Tötung des Tieres bedeuten könnte.
Präzedenzfall und Forderungen
Dammann-Tamke verwies auf einen Präzedenzfall aus dem Jahr 2016,als der Wolf „Kurti“ in Niedersachsen nach auffälligem Verhalten getötet wurde. Der Jagdverbandschef betonte die Notwendigkeit eines konfliktarmen Zusammenlebens von Menschen, Wölfen und Weidetieren. Er forderte, dass Wölfe in deutschland lernen müssen, Abstand zu halten, was durch den Abschuss von Einzeltieren erreicht werden könne.



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