Festnahme in ICE auf der Strecke Köln-Frankfurt
Am Donnerstagabend hat die Bundespolizei einen vermummten Mann in einem ICE auf der Fahrt von Köln nach Frankfurt festgenommen. Der Zug wurde gegen 21:00 Uhr außerplanmäßig im bahnhof siegburg bei Bonn gestoppt. Der ICE war mit rund 20 Minuten Verspätung aus Brüssel gekommen.
Vorfall im Zug
Fahrgäste hatten gemeldet, dass im Waggon 23 etwas explodiert war und starker Rauch entstand. Ob es sich um einen Böller oder einen anderen Sprengsatz handelte, war zunächst unklar. Zeugen berichteten von einer möglichen Paintball-Granate. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Einsatz der Bundespolizei
Nach Ankunft in Siegburg durchsuchten Einsatzkräfte den Zug. der vermummte Mann, bewaffnet mit einem Messer, hatte sich in einer Toilette verschanzt und drohte mit einem Anschlag. Die Beamten öffneten die Toilette, überwältigten den Mann und nahmen ihn fest. Er wurde in Handschellen aus dem zug gebracht.
Untersuchungen und Zugausfall
Der ICE wurde am Abend nach möglichen Sprengstoffladungen untersucht. Die Weiterfahrt des ICE 19 nach Frankfurt wurde abgesagt.


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