Verbraucherzentrale begrüßt Reform der Riester-Rente
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat die Einigung von Union und SPD zur Reform der Riester-Rente begrüßt. VZBV-Vorständin Ramona Pop bezeichnete die Änderungen als „Meilenstein“ für Verbraucher und als „guten Tag für alle,die privat vorsorgen müssen“.
Standardprodukt als ziel
Pop erklärte, dass es nun ein Standardprodukt geben werde, das kostengünstig und renditestark sein soll. Sie betonte, dass die Umsetzung darauf abzielen müsse, das neue Standardprodukt und den Zugang dazu so verbraucherfreundlich wie möglich zu gestalten.
Hintergrund der Reform
Die Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag vereinbart, die riester-Rente durch ein neues Vorsorgeprodukt zu ersetzen. Dieses soll auch als vereinfachtes Standardprodukt verfügbar sein. Im ursprünglichen Gesetzentwurf war vorgesehen, dass Anbieter eigene Standardprodukte auflegen und gegen Provision vertreiben. Ein zentrales Standardprodukt fehlte jedoch im Entwurf von Dezember. Dies wurde nun durch die Einigung von Union und SPD geändert.
Langjähriges Engagement des VZBV
Der VZBV setzt sich seit über zehn Jahren dafür ein, die Riester-Rente durch ein staatliches Standardprodukt nach schwedischem Vorbild zu ersetzen. Neben privaten Angeboten soll es zukünftig auch ein kostengünstiges zentrales Standardprodukt geben, das als Messlatte für private Angebote dient und über das Verbraucher einfach vorsorgen können.










