Ulrich Wickert fordert Regulierung sozialer netzwerke
Der ehemalige „Tagesthemen“-Moderator Ulrich Wickert hat sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke ausgesprochen. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ äußerte Wickert Zweifel an der Relevanz dieser Plattformen für sein eigenes Leben.
Kritik an unkontrollierter Nutzung
Wickert betonte, dass eine unkontrollierte Nutzung sozialer Medien sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft schädlich sei.Der 83-jährige Journalist erklärte, dass er selbst weder auf instagram, Facebook noch Tiktok aktiv sei und diese Kommunikationsformen nicht vermisse. Er schätze jedoch die Mediatheken zur zeitunabhängigen Facts. Wickert sagte: „Ich stelle mein Handy an die Weinflasche, wenn wir beim Abendessen sitzen und wenn die Tagesschau läuft. Oder ich schaue mir die Tagesthemen-Sendung vom Vorabend an, wann ich es möchte.“
Kritik an digitaler Erziehung
Wickert kritisierte zudem Eltern, die ihre Kleinkinder mit digitalen Geräten ruhigstellen. Er sagte: „Wenn ich sehe, wie Eltern ihrem ganz jungen Kind, das noch nicht einmal in der Schule ist, im Restaurant ein iPad vor die Nase setzen, damit es Ruhe gibt, finde ich das schlimm.“ als Vater sei er streng und gewähre seinen 14-jährigen Kindern nur einen restriktiven Zugang zu Social-Media-Kanälen.



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