Tierheime in Deutschland unter Druck
Deutschlands Tierheime stehen weiterhin unter erheblichem Druck. „Viele Tierheime arbeiten am Rande ihrer Belastungsgrenze“, sagte Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes, der „Rheinischen Post“.
Belastung durch Osterfest
Zusätzliche belastung droht den Tierheimen rund um das Osterfest. In dieser Zeit steigt die Nachfrage nach Kaninchen und anderen Kleintieren deutlich an. Schmitz warnte davor, echte Tiere als „Osterhasen“ zu verschenken. „Kleine Heimtiere sind anspruchsvoll und ihre Haltung muss gut überlegt sein“, mahnte sie. Die Anschaffung eines tieres sollte nicht leichtfertig erfolgen. Es sei entscheidend, sich vorab umfassend über Bedürfnisse und artgerechte Haltung zu informieren.
Erwartete Zuspitzung nach Ostern
Besonders nach Ostern erwarten die Tierheime eine weitere Zuspitzung der Lage, vor allem bei Kaninchen und Katzen. „Im laufe des Frühlings rechnen wir in den Tierheimen mit einer dramatischen Zunahme an jungen Kätzchen“, sagte Schmitz. Der Großteil der während dieser „Kätzchenschwemme“ aufgenommenen Kitten stamme von Straßenkatzen. „Viele der im Frühjahr geborenen Kitten versterben elendig, ohne rechtzeitig von Menschen gefunden und im Tierheim aufgepäppelt zu werden“, warnte Schmitz.
Forderung nach Kastrationspflicht
Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten.











