Warnung vor Gefährdung der Patientenversorgung
Mehrere Pflegeverbände haben gewarnt, dass die hohen Benzinpreise die Versorgung von Patienten auf dem land gefährden könnten. „Die ambulante Pflege ist in besonderem Maße von steigenden Kraftstoffpreisen betroffen, da sie auf eine flächendeckende, mobile Versorgung angewiesen ist“, sagte Sarah Lukuc, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands für Pflegemanagement, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die Mehrkosten könnten in der Regel nicht kurzfristig refinanziert werden, was zu Einschränkungen im Versorgungsangebot, insbesondere im ländlichen raum, führen könnte.
Herausforderungen für die Pflegebranche
laut dem Deutschen Pflegeverband ist es für die Branche schwierig, die gestiegenen Betriebskosten zu bewältigen. „Die engen Kalkulationssätze sind nicht dazu geeignet, derartige Kostenexplosionen dauerhaft auszugleichen“, erklärte der verbandsvorsitzende Markus Mai.Pflegedienste können ihre Preise nicht frei gestalten,da die Gebührenordnungen mit den Pflegekassen vereinbart sind.
Forderungen an die Bundesregierung
Markus Mai forderte die Bundesregierung auf, schnell zu reagieren und Maßnahmen zu ergreifen, um die Spritpreisentwicklung nachhaltig einzudämmen. Er schlug unter anderem staatlich fixierte maximalpreise vor, um zu verhindern, dass Dienste aufgrund der wirtschaftlichen Situation eingestellt werden und die regionale Versorgungssicherheit gefährdet wird. Besonders in Flächenregionen sei die Entwicklung problematisch.



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