Forderung nach Krisen-SEK nach Sabotage und Stromausfall in Berlin
Nach der Sabotage und dem großflächigen Stromausfall in Berlin hat der Mittelstandsverband BVMW ein spezielles „Krisen-SEK" für Angriffe auf kritische Infrastruktur gefordert. Verbandspräsident Christoph Ahlhaus sagte den Funke-Zeitungen, es dürfe nicht länger auf das Prinzip Hoffnung gesetzt werden. Es brauche spezialisierte Reaktionskräfte, die im Ernstfall sofort einsatzfähig seien, um die Folgen schwerer Attacken für Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Der CDU-Wirtschaftsrat bezifferte den volkswirtschaftlichen Schaden durch den Stromausfall auf eine dreistellige MillionenhöheForderungen nach besserem schutz kritischer Infrastruktur nach Stromausfall in Berlin
Nach der Sabotage und dem großflächigen Stromausfall in Berlin haben Wirtschaftsverbände ein entschiedeneres Vorgehen gegen Angriffe auf die kritische Infrastruktur gefordert. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau spezialisierter Einsatzkräfte und eine umfassende Stärkung der Resilienz der Energieversorgung.
BVMW plädiert für spezielles Krisen-SEK
Der Mittelstandsverband BVMW verlangte die Einrichtung eines „Krisen-SEK“ für Angriffe auf kritische Infrastruktur. Man dürfe nicht länger auf das Prinzip Hoffnung setzen, sagte Verbandspräsident Christoph Ahlhaus den Funke-Zeitungen. Es brauche spezialisierte Reaktionskräfte, die im Ernstfall sofort einsatzfähig seien, um die Folgen schwerer Attacken für Unternehmen so gering wie möglich zu halten.
CDU-Wirtschaftsrat warnt vor hohen Schäden
Volkswirtschaftliche Folgen des Stromausfalls
Der CDU-Wirtschaftsrat schätzte den volkswirtschaftlichen Schaden des Stromausfalls in Berlin auf eine dreistellige Millionenhöhe. Neben geschlossenen Geschäften und unterbrochenen Lieferketten fielen auch Unterricht und Betreuung in Kitas aus, sodass viele Berufstätige nicht arbeiten konnten.
CDU-Wirtschaftsrat-Generalsekretär wolfgang steiger erklärte den Funke-Zeitungen, wenn einige Linksextreme mit einem sabotageakt am Stadtrand solche Schäden verursachen könnten, stelle sich die Frage, welche Folgen ein koordinierter Angriff größeren Ausmaßes hätte. Der Vorfall führe schmerzhaft vor Augen, wie verwundbar Wirtschafts- und Alltagsleben inzwischen seien. Die Sabotage zeige Resilienz-Lücken in der Infrastruktur in Deutschland.
Forderungen an die Bundesregierung
Der CDU-Wirtschaftsrat forderte die Bundesregierung auf, Lücken in der Resilienz der Energieinfrastruktur zu identifizieren und zu schließen. Dringend erforderlich sei eine Lösung für die zunehmende Bedrohung von Infrastruktureinrichtungen durch drohnenüberflüge, so Steiger. die bei solchen Überflügen mutmaßlich geschossenen Fotos könnten möglicherweise bereits für die Planung weiterer Anschläge genutzt werden.
Schon heute sei das Stromnetz Ziel hybrider und cyberbasierter Angriffe, sagte Steiger.Dies sei keine abstrakte Zukunftsgefahr, sondern bereits Realität. Notwendig sei ein strategischer Kurswechsel weg von fragmentierten Zuständigkeiten hin zu einem integrierten, handlungsfähigen Schutzsystem für kritische Infrastrukturen.
Investitionen in Prävention und Cybersicherheit
Nach Ansicht des CDU-wirtschaftsrates sind Investitionen in Prävention, Redundanzen, Notfallkonzepte und Schulungen erforderlich.Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen müssten stärker in nationale Sicherheitskonzepte eingebunden werden,und zwar als Partner,nicht nur als Adressaten von Regulierung.
Cybersicherheit und hybrider Schutz seien Standortpolitik und müssten entsprechend priorisiert und finanziert werden, forderte Steiger.











