Regierung drängt Industrie zu Investitionen in KI in Deutschland

Thomas Jarzombek (Archiv)
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Die Bundesregierung ruft die deutsche Industrie zu verstärkten Investitionen in Künstliche Intelligenz und Cloud-Technologien auf

Bundesregierung fordert Investitionen der Industrie in Künstliche Intelligenz

die Bundesregierung appelliert an die deutsche Industrie, bei Künstlicher Intelligenz (KI) und Cloud-Technologien eine führende Rolle einzunehmen.Thomas Jarzombek (CDU), Parlamentarischer staatssekretär im Digitalministerium, betont in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe), dass Unternehmen, die den Anschluss bei KI verpassen, das Risiko eingehen, den Markt zu verlassen. Unternehmen würden täglich Entscheidungen treffen, die darüber bestimmen, ob die Wertschöpfung in Deutschland bleibt oder ins Ausland abwandert.

Kernmaßnahmen der Bundesregierung

Zu den zentralen Maßnahmen des staates zählen laut Jarzombek eine volldigitale Plattform für Genehmigungsverfahren, ein Hub für KI-start-ups, die Einführung der EUDI-Wallet für sichere digitale Identifikation sowie der Ausbau europäischer rechenzentren im Rahmen der KI-Gigafactory-Initiative.

Standortentscheidung für Rechenzentren und Daten

Jarzombek hebt hervor,dass aktuell in der Industrie entschieden werde,ob Datacenter künftig aus Redmond oder Lübbenau gesteuert werden. Ebenso werde festgelegt, ob Datenseen und KI-modelle in Übersee oder in Köln betrieben werden.

Wirtschaftliche Bedeutung digitaler Schlüsseltechnologien

Die Initiative der Bundesregierung soll verhindern, dass europäische Unternehmen bei digitalen Schlüsseltechnologien gegenüber internationalen Technologiekonzernen ins Hintertreffen geraten. Studien zufolge könnte die Wertschöpfung durch Software und daten in Deutschland bis zu 300 Milliarden Euro jährlich erreichen.


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