PKK beendet bewaffneten Kampf und löst sich auf

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PKK löst sich auf: Verbotene Arbeiterpartei Kurdistans beendet bewaffneten Kampf und setzt künftig auf politische Arbeit für demokratische Lösung

PKK beendet bewaffneten Kampf und löst Organisationsstruktur auf

Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat auf ihrem 12. Kongress beschlossen,ihre organisatorische Struktur aufzulösen und den bewaffneten Kampf zu beenden. Dies berichtet die kurdische Nachrichtenagentur ANF.

Historische Mission erfüllt

Die PKK erklärte,sie habe ihre „historische Mission“ erfüllt,indem sie die Politik der „Verleugnung und Vernichtung“ der Kurden durchbrochen und den Weg für eine demokratische Lösung der kurdischen Frage geebnet habe. Gleichzeitig kündigte die Organisation an, ihre politische Arbeit zukünftig fortzusetzen.

Aufruf zur Unterstützung des Friedensprozesses

Die PKK appellierte an alle politischen Parteien, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie die internationale Gemeinschaft, den Prozess hin zu Frieden und einer demokratischen Gesellschaft aktiv zu unterstützen. Zudem betonte sie die Notwendigkeit einer Neuausrichtung der kurdisch-türkischen Beziehungen und hob die Verantwortung der Türkei hervor, eine demokratische Lösung zu fördern.

Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen gefordert

Weiterhin forderte die PKK die Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen in diesen Prozess,um gemeinsam eine „gerechte und gleichberechtigte Zukunft“ zu gestalten.

Weiterführender Kontext

Die PKK wurde 1978 gegründet und führte seit 1984 einen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat. Sie wird von der Türkei, der Europäischen union und den USA als terroristische Organisation eingestuft. Der Konflikt forderte in den vergangenen Jahrzehnten zehntausende Opfer. Die nun verkündete Auflösung der Organisationsstruktur könnte einen bedeutenden Wendepunkt im Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen Minderheit darstellen.


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