Gaza: Rotes Kreuz plädiert für Hilfen auf dem Landweg

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<h3>Rotes Kreuz fordert Landweg für Hilfslieferungen nach Gaza</h3> Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, spricht sich gegen den Abwurf von humanitären Hilfen aus der Luft aus. Stattdessen plädiert sie für Transporte auf dem Landweg in den Gazastreifen. An der Grenze zum Gazastreifen stünden Tonnen von humanitären Hilfsgütern auf hunderten Lastwagen bereit, die direkt, effizient und sicher zu den notleidenden Menschen gelangen und bedarfsgerecht verteilt werden könnten, wenn sich die Konfliktparteien darauf einigen, sagte Hasselfeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland

Rotes Kreuz spricht sich für Landweg bei Hilfslieferungen nach Gaza aus

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hat den Abwurf von humanitären Hilfen aus der Luft als ungeeignet bezeichnet und stattdessen für Transporte auf dem Landweg in den Gazastreifen plädiert.

hilfsgüter warten an der Grenze

Laut Hasselfeldt stehen an der Grenze zum Gazastreifen Tonnen von humanitären Hilfsgütern auf hunderten Lastwagen bereit. Diese könnten auf dem Landweg direkt, effizient und sicher zu den notleidenden Menschen gelangen und bedarfsgerecht verteilt werden, sofern sich die Konfliktparteien darauf einigen. Sie forderte die Konfliktparteien auf, mit unparteiischen humanitären Organisationen zusammenzuarbeiten, um einen würdigen, effizienten und sicheren Zugang zu Hilfe für die Menschen zu gewährleisten, die diese dringend benötigen. Dies sei der beste Weg und sollte vorrangig angestrebt werden.

Luftbrücken als letzte Option

Hasselfeldt betonte, dass Luftbrücken immer nur die letzte Option seien. Im Rahmen von Luftbrücken bestehe gerade in dicht besiedelten Gebieten die Gefahr von Verletzten. Zudem sei es unwahrscheinlich, dass besonders hilfsbedürftige Menschen wie Verwundete und Kinder ausreichend Hilfsgüter erhielten.

Stabiler Zugang zu Versorgung gefordert

Die präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes erklärte,das oberste Ziel aller Bemühungen müsse sein,den Menschen einen stabilen und sicheren Zugang zu Lebensmitteln,medizinischer Versorgung und Unterkunft zu ermöglichen. Neben Lebensmitteln und Basishilfsgütern müssten auch dringend medizinisches Gerät, Kommunikationsmittel und Fahrzeuge eingeführt werden, um umfassende Verbesserungen erzielen zu können.


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