Abzug von Bundeswehr-Soldaten und Botschaftsmitarbeitern aus bagdad
Die Bundesregierung hat den Abzug von Bundeswehr-Soldaten und Mitarbeitern der deutschen Botschaft aus Bagdad beschlossen. Dies geschieht im Zuge der aktuellen Spannungen im Nahen Osten. Die Obleute der zuständigen Bundestagsausschüsse wurden am Freitag darüber informiert, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet.
Verlegung nach Jordanien
Die betroffenen Soldaten und Botschaftsmitarbeiter werden nach Jordanien verlegt,wo zwei Militärtransporter des Typs A400M bereitstehen. bereits in Bahrain stationierte Soldaten sind nach Angaben zurückgekehrt. Der Abzug aus Kuwait und die Rückholung der Unifil-Soldaten aus dem Libanon werden vorbereitet.
Hintergrund der Maßnahmen
Die Entscheidung folgt auf die Angriffe Israels und der USA auf den Iran sowie iranische Gegenangriffe. Infolgedessen wurden Soldaten teilweise aus Camps geholt, dezentral untergebracht und Kontingente reduziert. Zuletzt waren über 500 Bundeswehr-Soldaten im Nahen Osten stationiert. Multinationale Camps im Nordirak und in Jordanien, in denen auch deutsche Soldaten untergebracht waren, gerieten am Wochenende unter Beschuss.











