Cannabis: Deutschlandweit 413 Anbauvereine genehmigt

`Smoke-in` vor dem Brandenburger Tor (Archiv)
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Seit der Cannabislegalisierung vor zwei Jahren entstanden bundesweit 413 Anbau-Clubs

Entwicklung der Cannabis-anbau-Clubs in Deutschland

Seit der Cannabislegalisierung vor zwei Jahren sind bundesweit 413 Anbau-Clubs entstanden. Dies geht aus einer Umfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ hervor,die in den Donnerstagausgaben veröffentlicht wurde.

Regionale Unterschiede bei Genehmigungen

Niedersachsen führt mit 1,06 genehmigten Clubs pro 100.000 Einwohner das bundesweite Ranking an, gefolgt von Hamburg mit 0,91 und Brandenburg mit 0,82. In Bayern gibt es mit 0,07 Vereinigungen pro 100.000 Einwohner die wenigsten Clubs. Der Freistaat hat seit der Legalisierung neun Clubs genehmigt. Laut eines Sprechers hatten zwischenzeitlich drei davon mit dem Anbau begonnen, diesen jedoch wieder eingestellt.

Antragszahlen variieren stark

Die Anzahl der gestellten Anträge unterscheidet sich ebenfalls stark zwischen den Bundesländern. Die meisten Anträge, insgesamt 219, wurden in Nordrhein-Westfalen gestellt. Das einwohnerstärkste Bundesland hat mit 118 auch absolut die meisten Clubs genehmigt. In Niedersachsen sind 136 Anträge eingegangen, die zweitgrößte Zahl im Bundesvergleich. Die wenigsten anträge wurden in Bremen mit sieben und im Saarland mit acht gestellt.

Genehmigungsverfahren

Seit Juli 2024 können bei den Bundesländern Anträge für nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen,die sogenannten Cannabis-Clubs,gestellt werden. Für eine Genehmigung müssen gesetzliche vorgaben, wie der Jugendschutz und die Qualitätskontrolle der Produkte, eingehalten werden. Deutschlandweit wurden insgesamt 864 entsprechende Anträge gestellt.


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