Alexander Scheer über ADHS-Diagnose und frühere Drogenerfahrungen
Schauspieler Alexander Scheer hat in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ offen über seine ADHS-Diagnose und frühere Drogenerfahrungen gesprochen.
ADHS-Diagnose
Scheer erklärte, dass seine Freundin die Diagnose angestoßen habe, nachdem sie seine Symptome in einer Arztserie wiedererkannt habe. Daraufhin habe er einen Arzt aufgesucht, der hochgradiges ADHS festgestellt habe. Scheer sieht dies jedoch nicht als Problem: „Mein einziges Problem: In Interviews bilde ich Schachtelsätze, als gäb’s keinen Morgen“, sagte der 49-Jährige.
Umgang mit ADHS
Der Schauspieler nutzt seine Störung produktiv und kann sich gut auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren. Für die Vorbereitung auf seinen aktuellen David-Bowie-Abend habe er jedoch auf Medikamente zurückgegriffen, um sich besser konzentrieren zu können. „Mit so einer Pille habe ich dann teilweise ein Buch pro Tag gelesen“, so Scheer.
Frühere drogenerfahrungen
Scheer sprach auch offen über seine Erfahrungen mit Drogen. Auf die Frage, welche Rauschmittel er selbst ausprobiert habe, antwortete er: „alles.“ er ordnete dies biografisch ein und erklärte, dass er als Kind der 90er aus Ost-Berlin einiges nachzuholen gehabt habe.
Aktuelle Einstellung zu Drogen
Im Berufsalltag lehnt Scheer Drogen strikt ab, da Schauspiel für ihn Teamsport sei und Drogen als Doping der olympischen Idee widersprächen. In der Musikszene hingegen zeigt er mehr Toleranz gegenüber Drogen, da Musik für ihn mit Ekstase verbunden sei.
Persönliche Drogenerfahrung
Scheer erinnerte sich an eine Szene aus seiner Jugend, in der er unter dem Einfluss von psycho-halluzinogenen Pilzen oder deren chemischer Variante ein Tagpfauenauge aus großer Entfernung mit mikroskopischer Schärfe gesehen habe.










