Pflegereform: Anpassung der Zahlungen an die Inflation geplant
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant, die Zahlungen der Pflegekassen an Heime zu erhöhen, um die Eigenanteile der Bewohner zu senken. „Wir wollen den steigenden Eigenanteilen etwas entgegensetzen und eine weiterhin gute Versorgung sicherstellen“, sagte warken der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
geplante Maßnahmen
Die für 2027 vorgesehene Pflegereform könnte laut FAZ eine regelung enthalten, die Zahlungen der Kassen an die Heime im Einklang mit der jährlichen Inflationsrate zu erhöhen. Bisher erfolgt dies nicht regelmäßig. Warken betonte, dass die Dynamisierung der Leistungen verlässlicher werden müsse, um die Entwertung zu verhindern und die Steigerung der Eigenanteile zu bremsen. Eine dauerhafte Anpassung an die Inflation könnte dies sicherstellen.
Langfristige Auswirkungen
Der Mechanismus soll allen akteuren Planungssicherheit bieten und politische Überbietungswettbewerbe vermeiden. Die bevorstehende Pflegereform wird als “Gesamtpaket“ bezeichnet und basiert auf Empfehlungen einer Bund-Länder-arbeitsgruppe zum „Zukunftspakt Pflege“.
Kostenprognose
Das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP) hat berechnet, dass die vorschläge bis 2040 die Pflegekassen mit 137,6 Milliarden Euro belasten könnten.Dies umfasst die Dynamisierung der Pflegeleistungen gemäß der Inflation und die Begrenzung der pflegerischen Eigenanteile auf 1.000 Euro im Monat. Diese Summe entspricht dem 2025 beschlossenen Rentenpaket, gegen das die „Junge Gruppe“ der Unionsfraktion protestiert hatte.











