VdK wirft Schwarz-Rot Missachtung von Geringverdienern vor

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026
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Der Sozialverband VdK kritisiert die Regierungsbeschlüsse zur Abmilderung der hohen Energiepreise. VdK-Präsidentin Verena Bentele bemängelt, dass die Politik erneut auf marktbasierte Entlastungen setzt

Sozialverband VdK kritisiert regierungsbeschlüsse zu Energiepreisen

Der Sozialverband VdK hat die jüngsten Regierungsbeschlüsse zur Abmilderung der hohen Energiepreise scharf kritisiert. VdK-Präsidentin Verena Bentele äußerte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass die Politik erneut darauf setze, dass Entlastungen über den Markt ihren Weg zu den Bürgern finden.

Kritik an marktbasierter Entlastung

Bentele betonte, dass viele Haushalte, die bereits jetzt Schwierigkeiten haben, ihre laufenden Kosten zu decken, von den Maßnahmen nicht ausreichend profitieren würden. Die geplante Senkung der Mineralölsteuer werde zwar als entlastung angepriesen, sei jedoch keine zielgenaue Hilfe für Menschen mit geringem Einkommen. profiteure seien vielmehr die Unternehmen, während einkommensschwache Haushalte auf der Strecke blieben.

Unzureichende Maßnahmen für bedürftige

Auch die steuerfreie Prämie für Beschäftigte sei keine gerechte Lösung, so Bentele. Menschen mit kleinen Renten,viele Studierende und Familien mit sehr niedrigem Einkommen würden weitgehend leer ausgehen,obwohl sie die steigenden Preise besonders spürten.

Forderung nach zielgenauen Maßnahmen

Bentele forderte einen Kurswechsel hin zu passgenauen Maßnahmen, die tatsächlich bei denjenigen ankommen, die am dringendsten Entlastung benötigen. Ihrer meinung nach würden wirtschaftliche Interessen derzeit sorgfältig berücksichtigt, während eine zielgenaue Unterstützung für einkommensschwache Haushalte fehle.


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