Uta Bretschneider übernimmt Leitung des Zukunftszentrums
Die Kulturwissenschaftlerin Uta Bretschneider wird ab dem 1. Mai 2026 die Position der Programmdirektorin und Sprecherin der Geschäftsführung des geplanten Zukunftszentrums für Deutsche einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale) übernehmen. Das Bundeskabinett habe die Besetzung am Mittwoch zur Kenntnis genommen, teilte die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) mit.
Stimmen zur Ernennung
Elisabeth Kaiser erklärte, das Zukunftszentrum solle ein lebendiger, offener Ort mit nationaler und europäischer Strahlkraft werden. Mit Bretschneider gewinne man einen weiteren klugen Kopf für das Zentrum. Sie stehe „für innovative Ansätze und Ideen und eröffnet uns einen neuen Blick auf das Thema Transformation“.
Bretschneiders Vision
Bretschneider, derzeit Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig, betonte, dass das Zukunftszentrum ein Ort des europäischen Zusammenwachsens sowie der stärkung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt sei. Sie freue sich darauf, das Zentrum gemeinsam mit dem Team aufzubauen. „Es wird der Ort sein,an dem individuelle Sichtweisen und Forschungsergebnisse zusammenkommen,ein Debattenort,an dem Themen gesetzt und besetzt werden.“



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