Hendrik Streeck zweifelt an pauschalem Social-Media-Verbot
Der Sucht- und Drogenbeauftragte der bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), äußert Zweifel am erfolg eines pauschalen Social-Media-Verbots. Er betont die Notwendigkeit eines evidenzbasierten Gesamtpakets, das mehr Medienkompetenz, verbindliche Altersregeln, klare Verantwortung der Plattformen und Schutzmechanismen gegen suchtfördernde Designs umfasst. „Ein pauschales Social-Media-Verbot allein wird das Problem aber nicht lösen“, sagte Streeck dem Focus.
Warnung vor negativen konsequenzen
Der Virologe warnt vor den negativen Konsequenzen von sozialen Netzwerken. Studien zeigen, dass bereits jedes vierte Kind ein problematisches oder riskantes Mediennutzungsverhalten entwickelt. Dies liege nicht nur am individuellen Umgang, sondern auch an den Plattformstrukturen, so streeck.
Unterstützung für Kinder- und Jugendschutz
Mit Blick auf das SPD-Konzept für ein Social-Media-Verbot bis zum Alter von 14 Jahren unterstützt Streeck parteiübergreifend Initiativen,die den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum stärken. Er begrüßt die aktuelle Debatte zu diesem Thema.











