Würdigung von Rita Süssmuth
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als „großartige Frau und leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie“ gewürdigt. In einem Schreiben an Süssmuths Tochter betonte er ihre Rolle als Vordenkerin und Vorbild, insbesondere für Frauen.
Engagement für Gleichberechtigung
Steinmeier hob hervor, dass Süssmuth maßgeblich zur Gleichberechtigung in Deutschland beigetragen habe. Sie setzte sich über Jahrzehnte in akademischen Gremien und Kommissionen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen ein. Als Bundesministerin für Jugend, familie und Gesundheit erweiterte sie ihr Ressort um die Zuständigkeit für frauenfragen und war die erste Frauenministerin der Bundesrepublik.
beiträge zur Gesellschaft
Der Bundespräsident würdigte auch Süssmuths Einsatz im Kampf gegen Aids, für eine aufgeklärte Einwanderungspolitik und Reformen der Parlamentsarbeit. Steinmeier betonte, dass Süssmuth viel für das Land und seine Menschen bewegt habe. Ihre Wärme, ihr Humor und ihre Menschlichkeit bleiben unvergessen.
Lebenslauf
Die CDU-Politikerin Rita Süssmuth verstarb im alter von 88 Jahren. Sie war von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages.











