Staatsschutz ermittelt wegen möglichem Anschlagsversuch auf Özdemir

Cem Özdemir (Archiv)
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Ein möglicher Brandanschlag auf den Grünen-Politiker Cem Özdemir wurde Ende Januar in Baden-Württemberg offenbar zufällig verhindert

Möglicher Brandanschlag auf Cem Özdemir verhindert

Ende Januar wurde in Metzingen, Baden-Württemberg, ein möglicher Brandanschlag auf den grünen-Politiker Cem Özdemir offenbar zufällig verhindert. Laut einem Bericht des „Spiegel“ entdeckte man ein mit brennbarem Material gefülltes Plastikröhrchen im Gebälk eines Fachwerkgebäudes.

Entdeckung und Reaktion

Das Röhrchen, das zwischen den Balken der historischen Kelter platziert war, hatte bereits das Holz angekokelt und verrußt. Rund 400 Menschen waren anwesend, um Özdemirs Wahlkampfauftritt zu verfolgen. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg bemerkte die flamme und sagte, es sei „gefährlich“ gewesen. Ein Personenschützer löschte die Flamme.

Ermittlungen und Reaktionen

Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt ermitteln wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Ein politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen. Özdemir erfuhr erst nach der Veranstaltung von dem Vorfall und betonte die Bedeutung des offenen Austauschs für die Demokratie.


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