SSW-Abgeordneter Seidler fordert engere Beziehungen zu Dänemark
Angesichts der Äußerungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung Grönland fordert der Bundestagsabgeordnete des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), Stefan Seidler, eine Stärkung der deutschen Beziehungen zu Dänemark. Man schulde es den „loyalen Nachbarn“,ihnen „im vollen Umfang zu helfen“,sagte Seidler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Warnungen vor US-Plänen für Grönland
Seidler äußerte die Befürchtung, dass die USA bereits eine konkrete Vorgehensweise im Blick auf Grönland vorbereitet haben könnten. „Da wird inzwischen ein sehr konkreter Plan auf dem Schreibtisch im Oval Office liegen“,sagte er.
Kritik an Nato-Generalsekretär
An Nato-Generalsekretär Mark rutte übte Seidler Kritik. An der Spitze der Nato werde ein „Generalsekretär, der endlich auf den Tisch haut“, benötigt.Zugleich räumte er ein, dass ihm bei Trump „das diplomatische Latein ausgeht“.
Auswirkungen auf die Rechte der Grönländer
Der SSW-Abgeordnete zeigte sich besorgt über mögliche Folgen einer angestrebten Einverleibung Grönlands für die Rechte der dortigen bevölkerung. „Wird es noch ein autonomes Grönland geben? Sind dann plötzlich alle Amerikaner? Das würden die Grönländer nicht mitmachen“, sagte Seidler.
Er verwies in diesem Zusammenhang auf den Umgang der USA mit nationalen Minderheiten. „Wenn ich mir anschaue, wie die USA bisher mit ihren nationalen minderheiten – beispielsweise den Inuit in Alaska – umgehen, sind das keine rosigen Aussichten“, sagte er.
Sicherheitslage in schleswig-Holstein
Mit Blick auf sein Bundesland Schleswig-Holstein erklärte Seidler, die Bedrohungslage sei „direkt vor unserer haustür“. „Die Drohnen, die Schattentanker. Alles kommt über den Wasserweg“, sagte er. Der Schutz der kritischen Infrastruktur müsse seiner Ansicht nach dringend verstärkt und Zuständigkeiten müssten geklärt werden.











