Vorschlag zur Verpflichtung von Sozialhilfeempfängern
Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat vorgeschlagen,bestimmte Empfänger von Sozialleistungen zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten. Laut Schnitzer könnte dies sinnvoll sein für Personen, die sich dem Arbeitsmarkt entziehen, um schwarz zu arbeiten.Dies äußerte sie in einem Interview mit den Funke-Zeitungen.
Unterschiedliche Ansichten zur Umsetzung
schnitzer betonte, dass eine allgemeine Verpflichtung für alle Bezieher von Grundsicherung kontraproduktiv sein könnte. Arbeitslose, die sich ernsthaft um eine Anstellung bemühen, könnten dadurch in ihrer Jobsuche behindert werden, so die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Vorschlag von Ministerpräsident Sven Schulze
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hatte ebenfalls vorgeschlagen, Sozialhilfeempfänger zu einem sozialen Dienst zu verpflichten. er argumentierte, dass Empfänger staatlicher Leistungen eine Gegenleistung erbringen sollten, bis hin zu gemeinnütziger Arbeit. Schulze bezog sich auf das Konzept der Bürgerarbeit, das von Gewerkschaften kritisiert wird. Dieses Konzept soll Langzeitarbeitslose durch gemeinnützige Tätigkeiten in den Arbeitsmarkt integrieren. Schulze forderte eine bundesweite Einführung für alle, einschließlich Migranten.











