Geplante Abschaffung des „begleiteten Trinkens“
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant, das „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abzuschaffen.Dies geht aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums zur Änderung des Jugendschutzgesetzes hervor, über den Politico berichtet.
Streichung der Ausnahmeregelung
Die geplante Änderung sieht vor, die Ausnahmeregelung zu streichen, die es Kindern und Jugendlichen erlaubt, in Begleitung einer sorgeberechtigten Person Bier, Wein und Sekt zu kaufen und zu konsumieren. Diese Maßnahme soll dem zunehmenden Problem der Suchtabhängigkeit entgegenwirken.
Gesundheitsrisiken und Präventionsmaßnahmen
Laut dem Referentenentwurf könnten die Folgen des Alkoholkonsums von Gesundheitsgefährdung bis hin zu gewaltbereitschaft und Verwahrlosung reichen. Das Ministerium betont die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen, um Kinder und jugendliche vor „Alltagssüchten“ zu schützen.
Reform der Kinder- und Jugendhilfe
Die Änderung des Jugendschutzgesetzes ist Teil eines umfassenderen Gesetzentwurfs zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe.Dieser befindet sich derzeit in der Verbändeanhörung und soll bis Ende des Jahres im Bundestag verabschiedet werden.



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