Besuch der Ostbeauftragten in Schwedt
Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), hat die Lage der PCK-Raffinerie in Schwedt als sicher bewertet. Bei ihrem Besuch am Dienstag betonte Kaiser die Planungssicherheit für neue Investitionen am Standort.
Treuhandverwaltung und Sicherung der Arbeitsplätze
Kaiser erklärte, dass die deutsche Rosneft-Tochter und deren Anteil an der Raffinerie unter die Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt wurden.Dies sichere den Standort als wichtigen Lieferanten für Erdölprodukte in Ostdeutschland und schütze Tausende von Arbeitsplätzen.Die gefahr, dass die Raffinerie von Sanktionen gegen Russland betroffen wäre, sei gebannt. Langfristig seien Rohöllieferungen, Zahlungsabwicklung und der betrieb der Raffinerie abgesichert.
Transformationsprozess und klimaneutrale Produktion
Kaiser hob die Herausforderungen und Chancen hervor, die der Wandel zu einem nachhaltigen Industriestandort mit sich bringt. Sie wolle sich ein umfassendes Bild vom Transformationsprozess vor Ort machen. Der Ausbau zu klimaneutraler Produktion stehe im Mittelpunkt der Bemühungen. Die Bundesregierung unterstütze dies, etwa durch ein Wasserstoffprojekt zur Produktion von „grünem“ Kerosin in Schwedt, das mit 245 Millionen Euro gefördert werde. Dies sichere Arbeitsplätze und eröffne neue industrielle Perspektiven.Kaiser betonte, dass sie diesen Prozess auch in Zukunft eng begleiten werde.



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