Neue EFI-Chefin setzt auf Schlüsseltechnologien und Digitalisierung

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<h3>Schwerpunkt auf Schlüsseltechnologien und Digitalisierung</h3> Die neue Vorsitzende der Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI), Irene Bertschek, will die Schwerpunkte der Regierungskommission auf den Wettlauf bei Schlüsseltechnologien und Digitalisierung legen. <h3>Abhängigkeiten von den USA und China reduzieren</h3> Bertschek betonte, es sei notwendig, einseitige Abhängigkeiten von den USA und China zu überwinden. Zugleich müsse genau geprüft werden, welche Maßnahmen dafür erforderlich seien und welche nicht

Fokus auf Schlüsseltechnologien und Digitalisierung

Die neue Vorsitzende der Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI), Irene Bertschek, will die Schwerpunkte der Regierungskommission auf den Wettlauf bei Schlüsseltechnologien und Digitalisierung legen. Ziel sei es, einseitige Abhängigkeiten von den USA und China zu überwinden. „Wir müssen hier endlich einseitige Abhängigkeiten von den USA und China überwinden – aber auch genau überlegen, was dafür nötig ist, und was nicht“, sagte Bertschek dem „Handelsblatt“.

Wechsel an der Spitze der EFI

Irene Bertschek, Digital-Ökonomin am Mannheimer Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), folgt als Vorsitzende der EFI auf Uwe Cantner, der turnusgemäß ausscheidet.

Herausforderungen bei Künstlicher intelligenz

Mit blick auf Künstliche Intelligenz betonte Bertschek, dass Deutschland in der Forschung nicht schlecht dastehe, andere Länder jedoch vorneweg liefen. Sie forderte verstärkte Investitionen, insbesondere in Rechenzentren. Zudem kritisierte sie die mangelnde nationale Abstimmung bei der Bewerbung um die AI Factories der EU, was die chancen Deutschlands mindere.Auch bei der Nutzung von Daten sehe sie nachholbedarf, da Deutschland die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) strenger anwende als beispielsweise Finnland oder Dänemark.

Forschungsausgaben und innovationspolitik

Bertschek begrüßte das Ziel der Bundesregierung, die gesamtwirtschaftlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Sie betonte jedoch,dass es entscheidend sei,wofür die Mittel eingesetzt werden. Investitionen in veraltete Technologien wie den Verbrennungsmotor seien aus innovationspolitischer Sicht nicht zielführend.


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