Nächste Wahlrechtsreform: Prien fordert Prüfung von Parität

Karin Prien am 10.02.2026
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Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) fordert im Koalitionsstreit über die Wahlrechtsreform die Prüfung paritätischer Modelle

Koalitionsstreit um Wahlrechtsreform

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat sich ‌im Koalitionsstreit über ⁤die nächste⁤ Wahlrechtsreform für die Prüfung paritätischer Modelle ausgesprochen. „Eine Wahlrechtsreform⁣ muss kommen. Wer im Wahlkreis direkt gewählt wird, muss einen Sitz im Deutschen bundestag erhalten – alles andere führt nur zu mehr Politikverdrossenheit, denn eine Abwertung der Erststimme im Wahlkreis verletzt das ‌Demokratieprinzip“, sagte die‍ CDU-Vizevorsitzende‍ dem Focus. Sie betonte, dass im Zuge einer⁣ solchen‍ Reform auch geprüft werden sollte, wie ein verfassungsmäßiger Weg zur Parität aussehen könnte.

Forderungen der SPD

Die SPD fordert ‌eine bessere Repräsentation von ⁤Frauen im⁢ Parlament ‍als Bedingung für⁢ eine weitere Reform. „Parität in Parlamenten war immer unser Ziel. Wenn das​ Wahlrecht reformiert wird, dann nur‌ mit Parität“, erklärte Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb dem Magazin.Auch Saskia Esken,die Chefin des Familienausschusses,setzt sich für eine ⁣Gesetzesänderung ein. „Wenn wir ⁢jetzt das Wahlrecht reformieren, dann sollten wir dafür sorgen, dass Frauen eine angemessene vertretung im Bundestag erhalten“, fügte die frühere SPD-Vorsitzende‍ hinzu.


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