Kritik an Plänen des CDU-Wirtschaftsrates
Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat die Pläne des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen scharf kritisiert. Sie bezeichnete diese als „Frontalangriff auf 90 Prozent der Menschen in diesem Land“.
Äußerungen von Ines Schwerdtner
Schwerdtner äußerte gegenüber dem „Spiegel“, dass der Vorstoß ein Beleg für die „schöne neue Welt der Wirtschafts-Union“ sei. Sie kritisierte, dass Menschen, die hart arbeiten, sich künftig zwischen einer Zahnfüllung und dem Mittagessen für ihre Kinder entscheiden müssten.Schwerdtner betonte, dass gerade arme Menschen häufiger krank seien und größere gesundheitliche Probleme hätten. Eine ernsthafte Reform müsse hier ansetzen.
Forderung nach einem stabilen Sozialstaat
Schwerdtner forderte, die Union solle den Sozialstaat als Stabilitätsanker der Gesellschaft begreifen und nicht als Problem. Die Kritik richtet sich gegen die Reformpläne des CDU-Wirtschaftsrates, die vorschlagen, Zahnarztbehandlungen privat abzusichern und Kürzungen beim Arbeitslosengeld vorzunehmen.











