Kritik der Linken an geplanter Nullrunde beim Bürgergeld
Die Linke hat scharfe Kritik an Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) im Zusammenhang mit der geplanten Nullrunde für Bezieher von Bürgergeld im kommenden Jahr geäußert. Parteichef Jan van Aken erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, Bas mache sich zur Ausführenden einer Politik, die bei den Ärmsten spare und den Wohlhabenden zugutekomme.
Vorwürfe gegen Bundesregierung und Opposition
Van Aken kritisierte zudem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und warf der SPD vor, das Bürgergeld auf einem niedrigen Niveau einzufrieren. Nach Ansicht des linken-Politikers sei es nicht die Sozialausgaben, die sich der Staat nicht mehr leisten könne, sondern vielmehr den Einfluss von Wohlhabenden auf die Politik.
Debatte um Steuerpolitik und Sozialausgaben
Van Aken warf Merz vor, Steuervorteile für Reiche und Unternehmen zu schaffen und hohe Summen in die Aufrüstung zu investieren. Gleichzeitig würden Einschnitte beim sozialen Ausgleich als alternativlos dargestellt. Die Linke äußerte Zweifel an der Akzeptanz dieser Argumentation in der Bevölkerung.