Linken-Chef van Aken fordert deutsches Konsulat auf Grönland
Linken-Chef Jan van Aken hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, auf Grönland ein deutsches Konsulat zu eröffnen. statt soldaten zu entsenden, solle Deutschland die diplomatischen Beziehungen zu Grönland stärken, sagte van Aken dem Magazin „Spiegel“.
Kritik an Entsendung von Bundeswehrsoldaten
Van Aken kritisierte die Entscheidung der Bundesregierung, 13 Bundeswehrsoldaten nach Grönland zu schicken. „Statt 13 Soldaten nach Grönland zu schicken, sollte die Bundesregierung das Land lieber unterstützen, indem sie die diplomatischen Beziehungen zum Land stärkt“, sagte der Linken-politiker.
Forderung nach zivilen Maßnahmen
Konsulat nach französischem Vorbild
Van Aken verwies auf Frankreich und schlug vor, Deutschland solle ebenfalls ein Konsulat auf Grönland einrichten. „Warum machen wir nicht wie Frankreich ein Konsulat dort auf?“, sagte er. damit könne Deutschland Grönland kulturell und wirtschaftlich stärken und vor Ort präsent sein.
Abgrenzung von militärischem Vorgehen
Ein Konsulat und weitere zivile Maßnahmen hätten nach Ansicht van Akens einen besseren Effekt als ein militärisches Vorgehen. Deutschland könne so in Grönland aktiv sein, „ohne mit militärischer Gewalt zu drohen und damit den Konflikt zu eskalieren“. Die Entsendung von Bundeswehrsoldaten zeige, „dass diese Regierung rein militärisch an das Thema herangeht“.
Appell zu Solidarität mit Grönland
Van Aken betonte die Bedeutung von Unterstützung für Grönland. „Solidarität mit Grönland zu zeigen, ist jetzt total wichtig“, sagte er. Er begrüßte, dass die Bundesregierung überhaupt Maßnahmen ergreife, kritisierte jedoch die Schwerpunktsetzung: „Es ist auch gut, dass die Bundesregierung überhaupt etwas macht, aber warum denkt sie immer nur an Soldaten?“











