Änderungen an der Krankenhausreform
Der Bundestag hat am Freitag Änderungen an der Krankenhausreform beschlossen.Nach Ansicht der Linken verschärfen diese den Personalnotstand in den Kliniken.
Kritik der Linken
Linken-Chefin Ines Schwerdtner äußerte sich kritisch zu den beschlossenen Änderungen. Sie sagte, die Nachbesserungen würden langfristig kein Krankenhaus vor der Schließung retten. Statt die Kliniken vom Profitdruck zu befreien, gebe es lediglich „Placebos mit gefährlichen Nebenwirkungen“.
Auswirkungen auf das Personal
Schwerdtner kritisierte die geplante Kombination aus Fallpauschalen und „Pseudo-Vorhaltefinanzierung“. Diese mache es für krankenhäuser attraktiv, viele Patienten mit wenig Personal zu betreuen, was die Arbeitsbelastung der Pflegekräfte weiter erhöhe. Sie warnte, dass immer mehr Beschäftigte den Beruf wechseln oder in Teilzeit gehen könnten, da der stress unerträglich werde. Dadurch werde die Versorgung der Patienten gefährdet.
Forderungen der Linken
Schwerdtner forderte, die Bundesregierung solle die Ursachen der Krise bekämpfen und den Gewinndruck von den Krankenhäusern nehmen. Krankenhäuser sollten keine Gewinne machen, sondern Patienten gesund pflegen. Sie verlangte, dass die Gesundheitsministerin die gesamten Personalkosten aus den Fallpauschalen herausnimmt und die Krankenkassen die Personalkosten vollständig übernehmen.










