Jusos trauen neuen CDU-Reformansätzen noch nicht

Philipp Türmer (Archiv)
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Die Jusos bleiben skeptisch gegenüber den Reformplänen des Sozialstaats, trotz Entgegenkommens durch den Bundeskanzler

Jusos bleiben skeptisch gegenüber Sozialstaatsreform

Der Vorsitzende der Jusos, Philipp Türmer, äußerte sich skeptisch zu⁤ den Reformplänen des Sozialstaats, trotz ​des‌ Entgegenkommens durch den Bundeskanzler. In​ einem Interview mit RTL und ntv sagte Türmer: „Das sind neue Töne​ aus der CDU. Das ist gut. Ich traue dem Braten noch nicht ganz.“ Er betonte,dass es eine klare Ansage an die Partei sei,den Sozialstaat nicht durch Kürzungen ‌bei Zahnarztleistungen zu reformieren.

Forderung nach Einbeziehung von⁣ Kapitalerträgen

Türmer forderte,Kapitalerträge zur Finanzierung des Sozialstaats heranzuziehen.Er kritisierte, dass​ der Sozialstaat hauptsächlich durch‍ Löhne ​der Arbeitnehmer finanziert werde, während Menschen mit hohen Kapitalerträgen sich „komplett rausnehmen“.‌ Er betonte, dass Kleinsparer nicht betroffen sein sollen‌ und es Freibeträge geben ⁣würde.

Kritik an ungleicher belastung

Türmer verwies auf fast zehn Milliardäre unter 30 in Deutschland, die ihr Vermögen geerbt oder geschenkt‍ bekommen hätten. „Diese Menschen leisten im Moment kaum etwas zur Finanzierung unseres Sozialstaats. ⁢Das geht nicht“, so Türmer.

Reaktion⁣ auf Söders⁤ Aussagen

Die kategorische Ablehnung einer Reform der erbschaftssteuer durch CSU-Chef Markus Söder beunruhigt Türmer nicht. „Markus Söder sagt alle drei Tage was anderes, und ⁢besonders am Aschermittwoch“, kommentierte der Juso-Chef.


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