Hardt glaubt nicht an Machtwechsel im Iran

Jürgen Hardt (Archiv)
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Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, sieht keinen bevorstehenden Machtwechsel an der Spitze des Iran

Jürgen Hardt über die politische Lage im Iran

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, äußerte sich skeptisch über einen möglichen Machtwechsel im Iran. „Ich glaube, dass ein Regime change in Teheran gegenwärtig sehr unwahrscheinlich ist“, sagte er den Sendern RTL und ntv.

Potenzielle Veränderungen im iranischen Regime

Hardt sieht jedoch die Möglichkeit, dass das derzeitige Regime aus den jüngsten Erfahrungen lernt. Er betonte, dass die aggressive Haltung gegenüber Nachbarn, die atomare Aufrüstung und die Unterstützung von Terror das Regime an den Abgrund führen könnten.Sollte das Regime bereit sein, diese praktiken einzustellen, könnten sowohl Israel als auch die USA akzeptieren, dass die Mullahs weiterhin regieren.

Voraussetzungen für Verhandlungen

Hardt stellte klar, dass der Iran im Gegenzug auf das Atom- und Raketenprogramm verzichten und die Straße von Hormus freigeben müsse. Dies könnte zu einer Lockerung der Sanktionen und einer Möglichkeit für den Iran führen, massiv Öl zu exportieren. Ein Überangebot an Öl auf dem Weltmarkt könnte beiden Seiten zugutekommen. „Insofern glaube ich, dass tatsächlich ein Verhandlungsweg möglich ist“, so Hardt.


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