Gewerkschaft der Polizei begrüßt Maßnahmen zur Bahnsicherheit
Die Gewerkschaft der Polizei (gdp) sieht die beschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Zugverkehr als wichtigen ersten Schritt an. andreas Roßkopf, GdP-Vorsitzender für den bereich Bundespolizei, äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ positiv über den Sicherheitsgipfel, betonte jedoch, dass noch viel zu tun sei.Die Sicherheitswerkstätten müssten schnell aufgebaut und die Bundespolizei besser besetzt werden. roßkopf forderte 3.500 zusätzliche Kollegen an Bahnhöfen und regelmäßige Zugstreifen.
SPD fordert stärkere Rolle der Bundespolizei
Sebastian Fiedler, SPD-Innenexperte, begrüßte die Ergebnisse des Bahn-Sicherheitsgipfels, forderte jedoch weitergehende Schritte. Er lobte die Umsetzung der Vorschläge der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die flächendeckende Einführung von Bodycams. Fiedler betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen „Lagebild Bahn“ bei der Bundespolizei und forderte eine stärkere Präsenz an Bahnhöfen und in Zügen.
Kritik der grünen an Grenzkontrollen
Die Grünen kritisierten die Bundesregierung für das Festhalten an dauerhaften Grenzkontrollen zulasten der Bahnsicherheit. Irene Mihalic, Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin, bezeichnete dies als sicherheitspolitischen Irrweg. Sie forderte eine sichtbare Präsenz der Bundespolizei an Bahnhöfen und verstärkte Teamarbeit im Zug zum Schutz der Beschäftigten. Bodycams könnten in Gefahrensituationen deeskalierend wirken und Beweise sichern.











