Kanzleramtsminister warnt vor Bequemlichkeit
Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) hat nach der Münchner Sicherheitskonferenz vor einem Rückfall in alte Bequemlichkeiten gewarnt. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ betonte er die Rückkehr der harten Machtpolitik und deren potenziell negative Auswirkungen auf das persönliche Leben. „Da geht es um Krieg und Frieden“, sagte Frei.
Frieden und Wohlstand als historischer Sonderfall
Frei hob hervor,dass Deutschland seit 80 Jahren in Frieden,Freiheit und wohlstand lebt. Dies sei ein historischer Sonderfall, der in früheren Zeiten so nicht existiert habe. Trotz der Herausforderungen glaubt Frei an die Fortsetzung der transatlantischen Beziehungen,insbesondere nach der rede von US-Außenminister Marco Rubio. „Die transatlantischen Beziehungen mögen sich wandeln, aber sie bleiben eng und vielseitig“, so Frei.
rolle der Nationalstaaten und europäische Sicherheitsarchitektur
Frei betonte die Bedeutung der Nationalstaaten, insbesondere in Sicherheitsfragen.Er warnte davor, in turbulenten Zeiten zu viele Debatten über strukturen zu führen. Frei verwies auf die Bemühungen von Friedrich Merz,nach der Regierungsübernahme den Kontakt zu Frankreich,Polen,Italien und dem Vereinigten Königreich zu intensivieren. „Für eine glaubwürdige europäische Sicherheitsarchitektur braucht es auch die briten“, erklärte Frei.










