Finanzkommissionschef erhöht Spardruck auf Warken

Wolfgang Greiner am 30.03.2026
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Wolfgang Greiner, Vorsitzender der Finanzkommission, fordert Einsparungen im Gesundheitsbereich von bis zu 17 Milliarden Euro, um die Beiträge stabil zu halten

Forderung nach Einsparungen im Gesundheitsbereich

Wolfgang Greiner, Vorsitzender der Finanzkommission, fordert Einsparungen im Gesundheitsbereich von bis zu 17 Milliarden Euro, um die beiträge stabil zu halten. damit erhöht er den Druck auf Gesundheitsministerin Nina Warken, die bislang von einem Sparbedarf in Höhe von zwölf bis 14 Milliarden Euro sprach.

vorschläge zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung

Greiners Kommission präsentierte am Montag 66 Vorschläge, um die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu entlasten. Warken plant, aus diesen vorschlägen ein Paket zu schnüren, um das drohende Defizit der GKV im kommenden Jahr zu schließen.

Prognosen und Unsicherheiten

In ihrem Bericht ging die Finanzkommission von einem Defizit von 15,3 Milliarden Euro aus.greiner warnte jedoch, dass dies möglicherweise nicht ausreiche. „Wir haben eine Weltwirtschaft, die sich auch negativ entwickeln könnte, dann wäre das Defizit natürlich höher“, sagte er dem Nachrichtenmagazin Politico.

Planung und erwartungen

Greiner betonte,dass man eher mit 16 oder 17 Milliarden Euro planen müsse,um die Beiträge stabil zu halten.“Wir haben Sparvorschläge in Höhe von über 40 Milliarden gemacht. Ich sehe keinen Grund,warum die Beiträge steigen müssen. Auch nicht um 0,1 Prozentpunkte.“ Sollte es dennoch zu einer Erhöhung kommen, wäre er enttäuscht. „wenn am Ende die Lösung ist, dass die Beiträge doch nochmal um 0,3 Prozentpunkte erhöht werden sollen, wäre unsere Aufgabe nicht vollständig erfüllt.“


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