Beteiligung der Bundesregierung am Nolans-Projekt
Die Bundesregierung investiert über den Rohstofffonds bis zu 50 Millionen Euro in das australische Nolans-Projekt zur Sicherung Seltener Erden.Dies teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Ziel ist es, die Versorgung Deutschlands und Europas mit kritischen Seltenen Erden zu stärken und Abhängigkeiten zu reduzieren.
Fokus auf Neodym und Praseodym
Im Mittelpunkt des projekts stehen die Seltenen Erden Neodym und Praseodym. Diese sind zentrale Vorprodukte für Hochleistungs-Permanentmagnete, die in Elektrofahrzeugen sowie in Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen verwendet werden. Der aufbau zusätzlicher Förder- und Verarbeitungskapazitäten außerhalb bestehender Konzentrationen soll die Resilienz in den globalen Lieferketten erhöhen, so das Ministerium.
Umfang des Projekts
Das Nolans-Projekt umfasst sowohl den Abbau der Rohstoffe als auch deren Weiterverarbeitung. Eine Sprecherin des Ministeriums betonte die Bedeutung der Umsetzung möglichst vieler Projekte im Rahmen des Rohstofffonds. Neben Kanada wird nun auch das Nolans-Projekt realisiert, um die Rohstoffversorgung breiter aufzustellen.
Langfristige zielsetzung
Zu genauen Mengenangaben von Neodym und Praseodym machte die Sprecherin keine Angaben. Das Projekt sei langfristig angelegt, und es sei wichtig, die Rohstoffversorgung breiter aufzustellen. Inwieweit eine Unabhängigkeit von China in Prozentzahlen erreicht werde, konnte sie nicht sagen.



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