Boris Palmer bleibt bei umstrittenen Äußerungen
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer steht weiterhin zu seinen umstrittenen Äußerungen. „Ich bereue nichts, was ich gesagt habe“, erklärte Palmer dem „Spiegel“. Er ärgere sich jedoch darüber, dass er es seinen Gegnern leicht gemacht habe, ihn zu diskreditieren.
Nutzung von Künstlicher Intelligenz
Um künftige Shitstorms zu vermeiden, lässt Palmer seine Beiträge von künstlicher Intelligenz prüfen. „Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich ChatGPT, ob ich das so schreiben kann“, sagte er. Der Chatbot sei jedoch „ziemlich woke“ und lehne oft ab.
Umgang mit Kritik
Palmer räumte ein, gelegentlich „falsche Sachen“ gesagt zu haben. „Entschuldigt habe ich mich manchmal, um weiteres Unheil von mir abzuwenden, ohne das überhaupt so zu meinen“, so Palmer. Er kritisierte, dass menschen öffentlich unter Druck gesetzt werden, sich zu entschuldigen.
Politische Positionierung
Seit vielen Jahren sorgt Palmer für Kontroversen, insbesondere in Migrationsdebatten. in letzter Zeit hat er sich auf Social Media gemäßigt und ist politisch wieder akzeptiert. Einen Ministerposten in der baden-württembergischen Landesregierung unter Cem Özdemir strebt er nicht an, könnte jedoch in die Regierungsarbeit eingebunden werden.











