Bericht: Malmendier scheidet als Wirtschaftsweise aus

Ulrike Malmendier (Archiv)
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Die Amtszeit von Ulrike Malmendier als Wirtschaftsweise wird nicht verlängert

Amtszeit von Ulrike Malmendier endet

Die Amtszeit von Ulrike Malmendier im Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen wird nicht verlängert. Nach Informationen des „Handelsblatts“ haben das CDU-geführte Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt ein Veto gegen die Verlängerung eingelegt. Malmendiers Laufzeit endet Ende Februar.

Kritik an der Entscheidung

Das SPD-geführte Finanzministerium kritisiert die entscheidung und bezeichnet Malmendier als „ausgezeichnete internationale Ökonomin“. SPD-Fraktionsvize Armand Zorn wirft der CDU eine „künstliche Politisierung des Sachverständigenrates“ vor. Die CDU bemängelt, dass Malmendier und andere Ratsmitglieder sich von der traditionellen ordnungspolitischen Linie entfernt hätten.

Nachfolge von Malmendier

Für die nachfolge Malmendiers wird Gabriel Felbermayr, ein Wiener handelsökonom, favorisiert. Es bestehen jedoch Zweifel an seiner verfügbarkeit. Weitere mögliche Kandidatinnen sind Nicola Fuchs-Schündeln und Silke Übelmesser. Fuchs-Schündeln leitet seit 2024 das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und ist in der Öffentlichkeit präsenter. Übelmesser gilt als Anhängerin einer ordnungspolitischen Linie.


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