Parlamentswahl in ungarn
Wahllokale geschlossen
Die Wahllokale in Ungarn schlossen um 19 Uhr. Die Wahlbeteiligung lag laut nationalem Wahlbüro höher als bei den letzten vier Wahlen. Bis 18:30 Uhr hatten 77,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. 2022 lag die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt bei 73,51 Prozent.
Erste Ergebnisse und Umfragen
Erste Teilergebnisse werden im Laufe des Abends erwartet. Nachwahlbefragungen gibt es nicht. Eine Umfrage des 21 Research Center sieht die Partei Tisza vorne. Diese könnte mit 132 der 199 Sitze in der Nationalversammlung rechnen. Die Partei Fidesz von Victor Orbán würde auf 61 Abgeordnete kommen. Mi Hazánk Mozgalom käme auf 5 Sitze,Nemzetiségi képviselö auf einen. Demokratikus Koalíció und Magyar Szocialista Párt bangen um den Einzug ins Parlament.
Wahlsystem und Änderungen
Ein verlässlicher Trend wird erst Stunden nach Schließung der Wahllokale erwartet. Das Wahlsystem, geändert von Orbán ab 2011, sieht vor, dass 106 der 199 Mandate über die erststimme vergeben werden. Seit 2022 gilt eine Regelung, die als „Wahltourismus“ kritisiert wird. 2024 wurde die Mandatszahl für Budapest reduziert, 2025 die Obergrenze für Wahlkampfkosten gestrichen.


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