US-Politik gegenüber Kuba
US-Präsident Donald Trump hat angedeutet,dass die USA einem russischen Öltanker die einfahrt nach Kuba erlauben könnten,um die Energiekrise auf der Insel zu lindern. Der russische tanker „Anatoly Kolodkin“ wurde vor der Küste Kubas gesichtet und könnte in den kommenden Tagen im Hafen von Matanzas anlegen.
Hintergrund der Energiekrise
In den letzten Monaten hat Washington den Druck auf Kuba erhöht,indem es die Ölversorgung durch Venezuela kappte und andere Lieferanten mit zusätzlichen Zöllen bedrohte. Diese Maßnahmen führten zu Stromausfällen und Müllansammlungen in der Hauptstadt. Krankenhäuser hatten Schwierigkeiten, Patienten zu versorgen und Operationssäle offen zu halten.
Trumps stellungnahme
Trump erklärte an Bord der Air Force One, dass er kein Problem damit habe, wenn ein Land Öl nach Kuba schicken wolle, da die Menschen dort überleben müssten.Er betonte, dass es ihm egal sei, ob das Öl aus Russland oder einem anderen Land komme. Kuba hatte nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch die USA im Januar keine Öllieferungen mehr aus Venezuela erhalten. Auch Lieferungen aus anderen Ländern wie Mexiko wurden eingestellt, nachdem die Trump-Regierung mit zusätzlichen Zöllen gedroht hatte.



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