Reza Pahlavis Forderungen auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Reza Pahlavi, der im Exil lebende älteste Sohn des gestürzten Schahs des Irans, plant auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen schnellen US-Militärschlag gegen das Regime in Teheran zu fordern. dies berichtet der „spiegel“. Pahlavi äußerte den Wunsch, selbst in den Iran zurückzukehren, um den Umsturz vor Ort anzuführen.
Proteste und Einschätzung der Lage
Vor seiner Abreise nach München bezeichnete Pahlavi die blutig niedergeschlagenen Proteste nach seinem Januar-Aufruf als „Revolution“. Tausende Menschen seien gestorben, doch „es gibt kein Zurück“, sagte er dem Nachrichtenmagazin. Er betonte, das Regime sei geschwächt, die Führung verstecke sich in Bunkern und habe dem Volk nichts zu bieten.
Appell an die USA
Pahlavi sieht den Moment gekommen für einen gezielten Schlag gegen Revolutionswächter und Sicherheitskräfte. Er bezeichnete einen solchen schlag als „humanitäres Einschreiten“. Ein schneller Militärschlag könne Massenmord stoppen und den Iranern eine „faire Chance“ geben. Er appellierte insbesondere an die Berater des US-Präsidenten.“Trump hat die Chance, Geschichte zu schreiben, indem er dem iranischen volk zur Freiheit verhilft“, sagte er. Trumps Worte „Hilfe ist unterwegs“ vom 13. Januar 2026 hätten im Iran anklang gefunden, blieben jedoch folgenlos.
Pläne und Forderungen
Pahlavi plant, selbst vor Ort zu handeln und prüft, wann er im Iran wirken kann.Bereits 1980 habe er Khomeinis Luftwaffe seinen Dienst im Krieg gegen den Irak angeboten.Er sei „kein Opferlamm“, sondern wolle den Übergang im Land organisieren. Nach einem sturz des regimes fordert er Amnestie für Mitläufer und Prozesse nach dem Nürnberger Modell für „Dämonen“ wie Khamenei. Über die künftige Staatsform sollten die Iraner per Referendum entscheiden. Die zerstrittene Opposition wolle er mit vier Prinzipien vereinigen: Gleichheit, Säkularismus, Demokratie, Freiheitsrechte.
Aufruf an die internationale Gemeinschaft
Pahlavi forderte die internationale Gemeinschaft auf, das Regime nicht länger zu stützen und sich klar auf die Seite des iranischen Volkes zu stellen. „Die Freiheitsbewegung in Iran braucht Unterstützung – politisch, wirtschaftlich, notfalls militärisch“, sagte er als Botschaft an die Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz.











