Optimismus bei Péter Magyar nach Wahlschluss in Ungarn
Nach der Schließung der Wahllokale in Ungarn hat sich Péter Magyar, Vorsitzender der Partei Tisza, optimistisch gezeigt. Er bezeichnete den Tag als „historisch“ und äußerte sich „optimistisch, aber vorsichtig“. Magyar, der laut Umfragen vor der Wahl in Führung lag, wies Behauptungen der Regierungspartei Fidesz als „Wahnvorstellung“ zurück und rief zur Geduld auf.
Erwartungen und Umfragen
Erste Teilergebnisse der Wahl werden im Laufe des Abends erwartet. Nachwahlbefragungen gibt es nicht. Eine Umfrage des 21 Research Center sieht Tisza mit 132 der 199 Sitze in der Nationalversammlung vorne, was knapp eine Zweidrittelmehrheit bedeuten würde. Orbáns Partei Fidesz würde demnach auf 61 sitze sinken.Mi Hazánk Mozgalom käme auf 5 Sitze, Nemzetiségi képviselö auf einen. Demokratikus Koalíció und Magyar Szocialista Párt bangen um den Einzug ins Parlament.
Wahlsystem und Prognosen
Eine umfrage des Instituts Median sieht Tisza mit 55,5 Prozent der Listenstimmen vorne, Fidesz mit 37,9 Prozent. Ein klarer Trend über den Wahlausgang wird erst Stunden nach Schließung der Wahllokale erwartet. Das geänderte wahlsystem von 2011 sieht vor, dass 106 der 199 Mandate über Erststimmen in Einerwahlkreisen vergeben werden. Die restlichen 93 Mandate berücksichtigen Listenstimmen sowie Stimmen der unterlegenen Direktkandidaten.



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