EU-Parlamentarier stoppen Umsetzung von US-Zolldeal vorläufig

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Das Europäische Parlament hat die Abstimmung über das Zollabkommen zwischen den USA und der EU erneut verschoben, wie Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses, mitteilte

Europäisches ‍Parlament verschiebt ​Abstimmung über Zollabkommen

Das ⁢Europäische Parlament hat die Abstimmung über das Zollabkommen ⁢zwischen​ den ‍USA und der EU erneut vertagt. Der Vorsitzende des⁤ Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), teilte am Montag mit,⁢ dass⁣ die für⁢ Dienstag geplante Abstimmung verschoben wurde. ‌“Wir wollen letztendlich abstimmen, aber vorher brauchen wir Klarheit“, erklärte Lange.

Hintergrund ⁢der Verschiebung

Die Verschiebung steht im Zusammenhang mit den⁤ von‍ US-Präsident⁢ Donald Trump​ angekündigten globalen⁢ Zöllen ⁣von‍ 15 Prozent. Diese Ankündigung‌ erfolgte, nachdem der Oberste Gerichtshof‍ der USA‌ Trumps Anwendung eines ​Notstandsgesetzes zur Verhängung sogenannter „reziproker‌ Zölle“ weltweit ⁣für unzulässig erklärt ⁤hatte. Trump drohte⁤ am Montag „jedem Land“, das ‍mit der Entscheidung‍ des Obersten‍ Gerichtshofs „spielchen treiben“ wolle, mit „deutlich höheren ⁣Zöllen und Schlimmerem“.

Abkommen zwischen‍ der EU und den ⁤USA

EU-Kommissionspräsidentin⁢ Ursula von der Leyen und der US-Präsident hatten sich im letzten Jahr darauf ⁤verständigt, dass für die meisten EU-Importe ⁢in die USA ein maximaler zoll nicht überschritten werden solle. Dieses ‌rechtlich ⁢bindende Abkommen muss jedoch noch vom EU-Parlament angenommen ​werden. ​Eine Abstimmung ⁢war ursprünglich für Dienstag geplant. Bernd Lange kündigte nun ein⁤ Treffen der Abgeordneten zur Abstimmung für die kommende Woche ​an.


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