EU-Kommissionsvize offen für Social-Media-Verbot für Jugendliche

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EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen plant bis zum Sommer eine Entscheidung über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche in der gesamten EU

EU-Kommission prüft Social-Media-Verbot für Jugendliche

EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen plant bis zum Sommer eine Entscheidung über ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche in der gesamten Europäischen Union. „Ich würde eine gesamteuropäische Lösung bevorzugen“,sagte Virkkunen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Datensammlung und Expertenmeinungen

Virkkunen, die für Digitales zuständig ist, erklärte, dass derzeit Daten gesammelt, Experten befragt und Studien analysiert werden. Eine Vorentscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. „Wir müssen auch berücksichtigen, dass soziale Medien für Jugendliche eine wichtige Informationsquelle sind“, betonte sie.

Herausforderung der Altersgrenze

Die Kommission steht vor der Herausforderung, das richtige Alter zu bestimmen, ab dem die Nutzung sozialer Medien unproblematisch ist. „Ist es 13, 14 oder 16?“, fragte Virkkunen.

Internationale Entwicklungen

Seit Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt hat, ziehen immer mehr EU-Staaten nach. Spanien, Frankreich und Österreich planen ähnliche Maßnahmen. Auch in Deutschland wird über ein solches Verbot diskutiert.


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