Bangladeschs gestürzte Premierministerin in Abwesenheit verurteilt

Scheich Hasina Wajed (Archiv)
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Die gestürzte Premierministerin Bangladeschs, Sheikh Hasina Wajed, wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt

Verurteilung der gestürzten Premierministerin von Bangladesch

Die gestürzte Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina Wajed, ist wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden.

Urteil in Abwesenheit

In einem monatelangen Prozess wurde Hasina für schuldig befunden, ein tödliches Vorgehen gegen einen studentischen Aufstand im vergangenen Jahr angeordnet zu haben. Die ehemalige Regierungschefin befindet sich im Exil in Indien und wurde in Abwesenheit verurteilt. Bei der Eskalation der Gewalt kamen bis zu 1.400 Menschen ums Leben. Die Anklage hatte die Todesstrafe für Hasina gefordert. Das Strafmaß blieb zunächst unklar.

Reaktionen auf das Urteil

Als Reaktion auf das erwartete Urteil wurden paramilitärische Grenztruppen und Polizisten in Dhaka sowie in vielen anderen Teilen des Landes stationiert. Die Partei von Hasina rief zu einem landesweiten streik auf, um gegen die Entscheidung des Gerichts zu protestieren.


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