Nachrichten

Friedrich Merz am 26.11.2025
Politik Inland

Merz macht Ukraine-Ansage an Trump: „Europa ist kein Spielball“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die USA im Zusammenhang mit Friedensgesprächen für die Ukraine davor gewarnt, Europa zu übergehen. Er begrüßte das fortgesetzte Engagement der Vereinigten Staaten bei der Lösung des Konflikts, betonte jedoch, Europa sei kein Spielball, sondern souveräner Akteur mit eigenen Interessen und Werten.

Merz erklärte am Mittwoch in der Generaldebatte zum Haushalt 2026 im Bundestag, ein zwischen Großmächten verhandeltes Abkommen ohne Zustimmung der Ukraine und ohne Zustimmung der Europäer werde keine Grundlage für einen tragfähigen Frieden in der Ukraine sein. Entscheidend sei nun die Einheit in Europa, die Einheit mit der Ukraine und die Einheit im transatlantischen Bündnis

Büros (Archiv)
Politik Inland

Regierung will Sondervermögen für Weiterbildungsoffensive einsetzen

Die Bundesregierung will mehr Menschen zu beruflichen Weiterbildungen motivieren, um den Arbeitsmarkt angesichts der KI-Revolution und anderer Veränderungen abzusichern. Bis 2030 soll der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, auf 65 Prozent steigen. Das wären elf Prozentpunkte mehr als derzeit.

Zielmarke für Weiterbildungen bis 2030

Nach Angaben von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) soll damit die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung deutlich erhöht werden. Die beiden Ministerinnen erläutern die Pläne in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

Vergleich mit anderen europäischen Ländern

Deutschland soll mit dem Vorhaben Ländern wie Schweden und Finnland näherkommen, die bereits höhere Quoten bei der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen erreichen

Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)
Wirtschaft

DGB nimmt Arbeitgeber wegen hohem Krankenstand in die Pflicht

DGB fordert Arbeitgeber zu Maßnahmen gegen hohen Krankenstand auf

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Arbeitgeber aufgefordert, zur Senkung des Krankenstands beizutragen. Anlass sei die aus Sicht des DGB hohe Zahl an Krankschreibungen.

Steigende Ausfälle durch psychische und körperliche Erkrankungen

DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel verwies in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe insbesondere auf Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen sowie Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenbeschwerden

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