Nachrichten

Friedrich Merz
Politik Inland

Merz will bei AfD-halbieren-Versprechen in Opposition gewesen sein

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine frühere Ankündigung, die AfD „halbieren“ zu wollen, relativiert. In der ARD-Sendung „Arena“ sagte Merz am Montagabend, er habe diese Aussage „zu einem Zeitpunkt“ gemacht, als die CDU in der Opposition gewesen sei. Damals seien „falsche Entscheidungen bis hin in die Flüchtlingspolitik“ getroffen worden, die nun korrigiert würden.

Die Ankündigung, die AfD „halbieren“ zu wollen, hatte Merz erstmals im Herbst 2018 bei CDU-Regionalkonferenzen im Zusammenhang mit der Suche nach einem neuen Parteivorsitzenden öffentlich gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war Angela Merkel (CDU) seit 13 Jahren Bundeskanzlerin und führte eine große Koalition mit der SPD.

Die AfD lag damals in Umfragen zwischen 13 und 18 Prozent. Inzwischen wird sie in Erhebungen bei 24 bis 27 Prozent gesehen

Stephan Pilsinger (Archiv)
Politik Inland

CSU-Gesundheitspolitiker rechnet mit Erhöhung der Zusatzbeiträge

Die Techniker Krankenkasse warnt vor steigenden Zusatzbeiträgen zu den gesetzlichen Krankenkassen Anfang des Jahres. Auch der Sprecher der CSU-Landesgruppe für Gesundheit, Stephan Pilsinger, rechnet mit einer Erhöhung. „Ich gehe – auch mit Blick auf die Planungsfristen bei den Kassen – stark davon aus, dass sie die Zusatzbeiträge zum neuen Jahr erhöhen werden“, sagte Pilsinger den Zeitungen der Mediengruppe Bayern

Landtag Nordrhein-Westfalen (Archiv)
Wirtschaft

Unternehmer kritisieren NRW-Tariftreuegesetz

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will an diesem Dienstag im Kabinett ein Tarifentgeltsicherungsgesetz auf den Weg bringen. Aus der Wirtschaft kommt dazu deutliche Kritik. Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmer NRW, bezeichnete das Vorhaben in der „Rheinischen Post“ als „bürokratische Symbolpolitik zur absoluten Unzeit

Sigmar Gabriel (Archiv)
Politik Inland

Gabriel drängt auf wirtschaftliche und militärische Stärkung der EU

Gabriel fordert mehr europäische Stärke nach neuer US-Strategie

Der frühere Vizekanzler und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) fordert angesichts des neuen US-Strategiepapiers mehr europäische Stärke in Wirtschaft und Militär. Gabriel ist heute Vorsitzender der Atlantik-Brücke.

Bewertung der US-Strategie durch Gabriel

Gabriel erklärte der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe), die neue US-Strategie könne Europa nicht überraschen. Sie enthalte all das, was seit Monaten von der Regierung von US-Präsident Donald Trump zu hören sei

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