Ergebnisse einer Forsa-Umfrage zur Glasfasernutzung
61 Prozent der Haushalte ohne Glasfaservertrag zeigen aktuell kein Interesse an dieser internetversorgung.Dies geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.
Gründe für das Desinteresse
Drei Viertel (74 Prozent) der Befragten gaben an, dass ihre bestehende Internetleistung ausreiche. zudem nannten 28 Prozent die Kosten eines Glasfaservertrags als Grund, 27 Prozent die Kosten für den anschluss. Ein Fünftel (20 Prozent) der Befragten fühlt sich nicht ausreichend über das Thema Glasfaser informiert.
Aktuelle Glasfasernutzer und Probleme
29 Prozent der befragten Haushalte haben bereits einen Glasfaservertrag. Von diesen berichteten mehr als ein Viertel (27 Prozent) von Problemen, wie Verzögerungen beim Ausbau, Schwierigkeiten bei der Freischaltung des Anschlusses oder Bauschäden. Auch bei den Verbraucherzentralen gingen jährlich tausende Beschwerden über den Internetzugang via Glasfaser ein.
Aussagen des Verbraucherzentrale bundesverbands
lina Ehrig, Leiterin des Teams Digitales und Medien beim Verbraucherzentrale Bundesverband, betonte die Bedeutung einer zuverlässigen und bezahlbaren Internetversorgung. Sie erklärte: „Langfristig wird nur Glasfaser diesen bedarf abdecken können. Mit hohen Kosten,Problemen beim Ausbau und intransparenten Bedingungen überzeugt man aber niemanden von Umstieg.“
Umfragedetails
Die Befragung fand vom 9. bis 11. März 2026 statt. Insgesamt wurden 1.001 Personen ab 18 Jahren befragt, die über die Wahl des Internetanbieters in ihrem Haushalt entscheiden oder mitentscheiden.











