Das grenzüberschreitende Wasserstoffprojekt PACT-H2 erhält eine Förderzusage der Europäischen Union. Insgesamt stehen für das auf drei Jahre angelegte Vorhaben rund drei Millionen Euro zur Verfügung, wie das saarländische Wirtschaftsministerium am 20. März 2026 mitteilte.
Finanzierung aus drei Quellen
Die Mittel setzen sich laut Ministerium wie folgt zusammen
- rund 1,7 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln (EFRE)
- 500.000 Euro vom saarländischen Wirtschaftsministerium
- den verbleibenden Anteil bringen die Projektpartner selbst ein
Partner aus vier Ländern
Das Projekt wird von der Saarländischen Wasserstoffagentur H2Saar koordiniert und gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg umgesetzt. Ein erstes Treffen aller Projektpartner hat nach Angaben des Ministeriums bereits Anfang März stattgefunden, bei dem die nächsten Schritte vereinbart und die Zusammenarbeit offiziell gestartet wurden.
Koordinierung und Bürgerbeteiligung als Ziele
Ziel des Projekts ist es, den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in der Großregion besser zu koordinieren und die Bevölkerung stärker einzubeziehen. Konkret sollen die Strategien der beteiligten Regionen besser aufeinander abgestimmt und der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt werden. Geplant sind unter anderem Bürgerdialoge, gemeinsame Plattformen und Informationsangebote.
Wirtschaftsminister Jürgen Barke erklärte dazu
„Wasserstoff ist der Schlüssel für Versorgungssicherheit, Preisstabilität und Klimaschutz. Entscheidend ist, dass wir den Hochlauf grenzüberschreitend organisieren. Das ist die Grundlage für ein starkes europäisches Wasserstoff-Ökosystem mit guten Perspektiven für Wachstum, Beschäftigung und kostengünstiger Energie.“
Dr. Bettina Hübschen, Geschäftsführerin der H2Saar, betonte:
„Mit PACT-H2 gehen wir den Wasserstoff-Ausbau gemeinsam und von Anfang an grenzüberschreitend an. Klar ist aber auch: Die Energiewende kann nur gelingen, wenn neue Technologien wie Wasserstoff nicht nur technisch funktionieren, sondern auch auf Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen.“










