Andreas Feicht fordert besseren Schutz kritischer Infrastruktur
Andreas Feicht, Chef des Kölner Energieversorgers Rheinenergie, hat einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland angemahnt. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus betonte feicht die Notwendigkeit einer neuen Sicherheitskultur.
Schutzmaßnahmen und Kritis-Dachgesetz
Feicht kritisierte, dass der Schutz der kritischen Infrastruktur in der Vergangenheit vernachlässigt wurde. Er wies darauf hin, dass Informationen über die Lage von Netzen und neuralgischen Punkten der Energieversorgung leicht im Internet zugänglich seien. Das vom Bund beschlossene Kritis-Dachgesetz sei ein Schritt in die richtige Richtung.
Technische Überwachung und Vorbereitung
Feicht forderte den verstärkten Einsatz technischer Mittel zur Überwachung der Infrastruktur.Er schlug vor, Drohnen und Künstliche intelligenz zu nutzen, um Angriffe frühzeitig zu erkennen. Zudem betonte er die Notwendigkeit, sich besser auf erfolgreiche Attacken vorzubereiten.
Zunahme von Cyber-Angriffen
Die Rheinenergie verzeichnet laut Feicht einen deutlichen Anstieg von hybriden und Cyber-Angriffen auf ihre Systeme. Täglich gebe es mehrere Tausend angriffe auf die Leitwartensysteme, die jedoch gut geschützt seien. Feicht erwähnte auch zwei Drohnensichtungen über Kraftwerken des Unternehmens. Trotz der zunehmenden sicherheitsrelevanten Vorfälle betonte er, dass die Rheinenergie ihre Infrastruktur kontinuierlich verbessere und nachrüste.











